Integration fördern und fordern
Die Freien Demokraten im Kreis Groß-Gerau bekennen sich zu einer integrationspolitischen Linie, die Chancen eröffnet – aber auch klare Erwartungen formuliert. Integration ist keine Einbahnstraße: Wer dauerhaft in Deutschland leben will, muss sich aktiv um Teilhabe bemühen, unsere Gesetze achten und die freiheitlich-demokratische Grundordnung anerkennen. Unsere Gesellschaft lebt von Zusammenhalt – nicht von Beliebigkeit.
Sprache, Bildung und Arbeit sind die Schlüssel zur Integration
Deshalb fordern wir verpflichtende Sprachkurse ab dem ersten Tag – unabhängig vom Aufenthaltsstatus. Kinder mit Migrationsgeschichte sollen frühzeitig durch gezielte Sprachförderung in Kitas und Schulen unterstützt werden. An Schulen mit besonders hohem Integrationsbedarf braucht es zusätzliches pädagogisches und sozialarbeiterisches Personal sowie enge Zusammenarbeit mit Eltern.
Auch berufliche Integration ist zentral. Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse muss beschleunigt werden. Gleichzeitig braucht es verpflichtende Maßnahmen zur Qualifizierung und Integration in Arbeit.
Integration verlangt die Akzeptanz unserer Werte. Gleichberechtigung, Religionsfreiheit, Toleranz, Meinungsfreiheit, Schutz von Minderheiten und das Recht auf individuelle Selbstbestimmung sind unverhandelbar. Wer diese Grundprinzipien ablehnt oder bekämpft, wer Frauenrechte untergräbt oder religiösen Fanatismus verbreitet, stellt sich außerhalb unserer offenen Gesellschaft.
Gleichzeitig wollen wir das Miteinander vor Ort stärken. Begegnung schafft Verständnis. Deshalb unterstützen wir ehrenamtliche Integrationsprojekte, Vereine, Sportinitiativen und kulturellen Austausch – überall dort, wo Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte gemeinsam etwas bewegen.
Unser Ziel ist ein weltoffener Kreis Groß-Gerau, in dem Vielfalt als Stärke gelebt wird – aber auf der festen Basis gemeinsamer Regeln, Werte und Verantwortung.
